Von der Theorie zur Praxis

WAS SOLL ICH SAGEN…

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Ich brauche erst einmal Zeit um anzukommen – in der großen weiten Welt.

Mein 1. Tag in Bangkok läuft reibungslos. Mein Hostel-Zimmer nahe des Hauptbahnhofes (Hua Lamphong) gefällt mir so gut, dass ich gleich die Dusche und anschließend das Bett testen musste. Nach dem geplanten Mittagsschläfchen wache ich überraschender Weise erst abends wieder auf. Schlechtes Gewissen? Fehlanzeige!

Am 2. Tag in Bangkok heißt es schon wieder Auschecken und zum nächsten Hostel. Mithilfe meines hochqualifizierten Orientierungssinnes sowie meiner exzellenten Thai-Sprachkenntnisse irre ich eine Stunde umher, um das richtige Boot zu finden. Laut Navi hätte ich fußläufig/ ohne Boot genauso lange für die gesamte Strecke benötigt.. Das nur zur Theorie…Ich entschließe mich dazu auf die überteuerten Touri-Boote zu s******* und nehme lieber ein „Linien-Boot“ der Einheimischen. Ok, so hat mir keiner erzählt, was links und rechts zu sehen ist, aber Kultur wird sowieso überbewertet 😉

Endlich den schweren Rucksack losgeworden, stürze ich mich dann doch ins Touri-Getümmel – zumindest bin ich stets bemüht. Die 300 Meter lange Khao San Road mit Ständen, Bars und Restaurants links und rechts haut mich jetzt nicht so wirklich vom Hocker. Vielleicht ist das abends aber anders. Auf jeden Fall kann ich das Wichtigste ToDo für Tag 1 abhaken, meine langersehnte Kokosnuss zu trinken.

Als nächstes suche ich den Wat Pho, den du mir, Larissa netter Weise tags zuvor empfohlen hast. Ein sehr netter Tuktuk-Fahrer zeigt mir auf einer Karte den Weg. Ich sage ihm, dass ich dahin doch auch laufen könne. Er denkt sich vermutlich schon seinen Teil, denn ich laufe und laufe und laufe UM den Königspalast herum, statt durch diesen durch (Nach Auskunft eines Polizisten habe ich erfahren, dass irgendeine Zeremonie für den König oder so sei). Gefühlte 10 Kilometer später bei den Mönchen angekommen, geselle ich mich eine Weile zur Meditation der orange gekleideten Männer. Vielleicht sollte ich auch mit Meditieren beginnen, Julia Roberts hat sich in Eat. Pray. Love. schließlich auch der Herausforderung gestellt 😉

Zurück mit dem Boot fahre ich dann (halb-versehentlich) schwarz… Uupsi!

Der zeremonielle Name der Stadt Bangkok in Thai lautet: กรุงเทพมหานคร อมรรัตนโกสินทร์ มหินทรายุธยามหาดิลก ภพนพรัตน์ราชธานีบุรีรมย์ อุดมราชนิเวศน์ มหาสถานอมรพิมาน อวตารสถิต สักกะทัตติยะ วิษณุกรรมประสิทธิ์ und ist damit der längste Ortsname einer Hauptstadt weltweit (Für alle Audio-Begeisterten unter euch, hilft euch Wikipedia weiter.)

Genauso vielseitig wie den Namen schätze ich die Stadt ein und kann gar nicht genau sagen, ob und was mir besonders hier gefällt.

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