Inselhopping auf Koh Lanta Yai

MEINE ERSTEN TAGE AUF KOH LANTA…

 

Mit dem Tuktuk geht’s vom Hafen zum Hostel. Ich habe eine Raserin erwischt… verweht vom Wind der Geschwindigkeit komme ich gegen 17 Uhr in meinem neuen „Zu Hause“ an. Die Haare entwirrt, mache ich mich auf direktem Weg zum Strand und suche mir ein lauschiges Plätzchen für den Sonnenuntergang.

 

Zurück in meinem neuen 4-Mann Zimmer, dass ich mir in der ersten Nacht mit zwei Mädels und einem Typen teile, lerne ich Janina kennen. Sie kommt aus Ostfriesland und hat ihr letzte Urlaubswoche vor sich. Sie möchte morgen einen Strandtag einlegen, was mir sehr entgegen kommt. Ich liebe es, an einem Ort erst einmal anzukommen und mich mit dem wichtigsten, dem Strand vertraut zu machen.

So verbringen wir den nächsten Tag an einem naheliegenden Strand (Geheimtipp des Hostels). Das Wasser ist türkis und kristallklar, einfach traumhaft. Heute ist es besonders heiß, habe ich das Gefühl – kaum ein Lüftchen geht… Die Schattenplätze sind rar, daher muss ich leider in der Sonne Platz nehmen. Ich muss mir mehrmals den Schweiß aus den Augen wischen, so heiß ist es. Zum Leidwesen der Spanier (zumindest sprechen sie spanisch), die neben uns den Schattenplatz besetzen und einfach nicht gehen wollen, reden wir die ganze Zeit. Wir unterhalten uns über unser Leben in Deutschland, die Reise, unsere Pläne und so vergeht die Zeit in der „Sauna“ wie im Flug.

 

Im Hostel treffen wir Domenic und Nathan, die ebenfalls alleine reisen und wir verabreden uns zum Abendessen am Strand. Zufällig ist an diesem Abend Halfmoon-Party , auf der wir natürlich nicht fehlen dürfen. Es ist viel chilliger als in Koh Phi Phi. Wir sitzen am Strand und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Gegen Halb zwei Uhr nachts etwa entscheiden die Jungs Nacht-Nackt-Baden zu gehen. War wohl doch zu viel Alkohol 😉 Nach der kleinen Abkühlung gehen wir gemeinsam zurück zum Hostel. Denn nach nur vier Stunden Schlaf, treffen wir uns alle wieder zum Frühstück und machen uns auf zur 4-Island-Touri-Tour. Wir fahren mit dem Long Tail Boot zu vier kleineren Inseln. An den ersten zwei Inseln gehen wir Schnorcheln am Riff und beobachten viele bunte kleine Fischis… (@Ina: Ich habe mir mittlerweile schon angewöhnt, ständig „Fischis“ zu sagen, dass alle anderen wohl denken, ich hab einen an der Klatsche) Man kann bis auf den Grund schauen. Das ist wirklich genial.

Beim dritten Stop schwimmen wir durch eine Höhle. Cool, wie wir sind, schwimmen wir als Letztes, nur doof, dass der Guide als erstes schwimmt und als Einziger eine Taschenlampe hat. Zwischenzeitlich ist es stockdunkel, aber Gott sei Dank war der Weg nicht allzu lang, nur etwa 80 Meter. Am Ziel angekommen, wirkt es irgendwie unwirklich. Es ist wie im Film. Wir befinden uns in einer von der Sonne beschienen Lagune mit weißen Sandstrand, umgeben von hohen Klippen. Leider konnte ich das alles gar nicht wirklich genießen, weil wir seit 4 Stunden unterwegs sind und ich dringend, wirklich dringend Pipi muss. Ich konnte einfach an nichts anderes denken, außer wann wir endlich zu einer Toilette kommen…

Auf der vierten Insel gab es dann von der Crew mitgebrachtes Essen. Coke, Wasser, Reis mit Gemüse, Omlett und Hühnchen süß sauer. Das habe ich erst einmal ignoriert und mich auf die Suche einer Toilette begeben. Anschließend habe ich wieder klar denken können. Ich war schon richtig ausgehungert und hab es regelrecht verschlungen. Es fühlte sich ein bisschen wie auf einem Schulausflug an, wie wir da alle saßen…

„Zu Hause“ angekommen gönnen sich Janina und ich kurz vor Sonnenuntergang eine Coconut Oil Massage an unserem Home Beach. Die war um Welten besser, als die Thai Massage in Phuket! Eine Stunde Ganzkörperstreichelmassage… und eingehüllt in einem Duft, der mich die ganze Zeit an den Kokossraspelkuchen von zu Hause erinnert (Der Blechkuchen mit Pudding. Sind da auch Kirschen drin? Ich kann mich nicht mehr erinnern…). Der wäre das I-Tüpfelchen gewesen… Aber dafür gab es einen Tee, besser als nichts 😉

Abgerundet wurde mein 2. bzw. 3. Tag in Koh Lanta von einem erneut wunderschönen Sonnenuntergang…  Daran. kann ich mich einfach nicht satt sehen… Egal, wann – es ist immer anders schön…

2 Antworten auf „Inselhopping auf Koh Lanta Yai

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