Koh Tao – Klein aber Oho…

…DIE LETZTE INSEL – VORERST…

 

Nachdem mein gewünschtes Billig-Obenohne-Hostel (später mehr dazu) ausgebucht ist, komme ich die erste Nacht im Gecko Republic Jungle Hostel unter. Der Name ist nun ja… gar nicht meins, aber ich habe schon mehr Geckos in anderen Hostels gesehen als hier und langsam gewöhne ich mich dran. Das Besondere: Sogenannte Kapselbetten – wirklich cool und so bequem wie im 5-Sterne-Hotel! Ich bekomme sogar zwei Kissen, ein Weiches und ein Hartes und schlafe wie auf Wolken…abgesehen von der viel zu kalt eingestellten Klimaanlage – aber das ist ja nichts Neues. Meine Mitmenschen müssen mich wohl dauerhaft mit schniefender Nase und nervigen Husten ertragen…

Kaum angekommen, mache ich gleich Bekanntschaft mit ein paar Leuten, mit denen ich am Abend essen (heute zeige ich euch mal ein paar kulinarische Auszüge – das Essen ist zum Anbeißen hier.. 😛 ) und ein wenig am Strand feiern gehe. Doch vorher erkundige ich wie immer auf eigene Faust die Gegend. Koh Tao ist ziemlich bergig, was mich gut ins Schwitzen bringt. Aber einen Roller miete ich mir nicht, unnötiger Luxus – die Insel ist so klein, dass man alles erlaufen kann, wenn man nur will. Und nach meiner letzten Aktion…naja…

 

Meine gestrigen 14.000 Schritte kann ich heute noch einmal übertrumpfen. Das Ziel: Canopia – mein neues Hostel für die nächsten fünf Tage. Das Besondere hier: Der Schlafsaal ist auf einem Dach mit Meerblick (selbstverständlich!) und ist weitestgehend offen. Vor Krabbeltieren bin ich durch ein Moskitonetz geschützt – also alles gut… Von einem zum anderen Hostel brauche ich laut Navi eine halbe Stunde – also Rucksack aufgesetzt und in die Spur.. Aus einer halben Stunde werden schlussendlich zwei Stunden – ich und mein Orientierungssinn…tzzz… Nicht tragisch, so kann ich gleich die neue Gegend abchecken und die Polizei kennenlernen. Die sind meine letzte Rettung! Ich hätte es sonst nie gefunden… Aus Mitleid geben sie mir gleich noch eine Flasche Wasser mit – dein Freund und Helfer eben 😀

 

Die nächsten Tag unternehme ich mal was mit Jule, mal mit meinen Zimmergenossen, mal was mit denen aus meinem vorigen Hostel und schlendere durch die Insel (Erfolgreichster Tag: 22.144 Schritte), verstecke mich vorm Regen (2 Tage Regen!! – dumm nur, dass das Wasser ins Dachterrassen-Zimmer hineinregnet, aber das schweißt nur mehr zusammen – und ist eigentlich recht lustig, wie wir so gefangen sind in unserem Zimmer auf dem Dach) und verwöhne mich mehr oder weniger kulinarisch…

 

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