Vom Wein zum Bier…

ZWEI TAGE, GEWINNEN, GENIEßEN, VERKOSTEN & VERLIEREN…

Als ich das letzte Mal in Dunedin war, hat es geschifft wie aus Kannen… Dieses Mal bin ich bin weniger draußen unterwegs – ein bisschen Sightseeing natürlich, ein Casinobesuch und zwei Brauereibesichtigungen.

Nachdem ich nun Tag für Tag im Casino arbeite, wollte ich zumindest einmal selbst die Erfahrung machen.

Sicherheitshalber setze ich mir ein Budget: $ 50! Nachdem ich diese schon in der ersten halben Stunde verliere und es langweilig ist, nur anderen dabei zuzusehen die Chips auf dem Roulette-Tisch zu verteilen, setze ich erneute $ 10 und nochmal $ 20. Am Ende gehe ich mit $ 30 nach Hause ( Die erstem $ 50 habe ich verloren). Mein Fazit?

Als ich die ersten $ 50 verloren habe, wollte ich diese um jeden Preis wieder zurück gewinnen. Die Zeit ist schnell vergessen, ein bisschen Verzweiflung und natürlich Neid, wenn die Person neben dir, sich vor Chips kaum retten kann. Wenn man einmal gewinnt, will man immer mehr und mehr und weiß nicht, wann aufzuhören – das habe ich mir sagen lasse, hier spreche ich nicht aus eigener Erfahrung 😉  Vom Geld mal abgesehen, macht es Spaß ein bisschen zu „pokern“.

„Wie? Du bist Deutsche und trinkst kein Bier? Wie ist das möglich?“

Am nächsten Tag gehts auf Bierverkostung – generell ja nicht so mein Fall. Aber nachdem ich ja schon im Erdinger Weißbräu war, ist es ein guter Vergleich. Übrigens: ein paar Inhaltsstoffe sind aus Deutschland importiert…

 

 

P.S.: Ich habe mich jetzt mehr auf das Lotto spielen konzentriert – ein Versuch ist’s wert… Ich gebe nicht auf – frei nach dem Motto: Vom Tellerwäscher zum Millionär…

Ich flieg dann mal eben ein Auto kaufen…

MEIN ERSTER ROADTRIP IN NEUSEELAND…

Mit einem leichten Zucken in den Fingern fängt es an. Die ersten Entzugserscheinungen machen sich bemerkbar. Seit drei Wochen bin ich an nur einem Ort! Seit drei Wochen! Seit drei Wochen habe ich Queenstown bis auf einen Abstecher nach Glenorchy und Arrowtown nicht verlassen. Seit drei Wochen bin ich nicht mehr geflogen…

Kurzer Rückblick: An meinem ersten Tag in Queenstown lerne ich eine Französin kennen, deren Work & Travel Jahr gerade dem Ende zugeht. Von Queenstown aus macht sie ihren letzten Roadtrip entlang der Ostküste. In drei Wochen endet ihre Zeit in Neuseeland, genauer gesagt in Christchurch. Und warum erzähle ich euch das?

Die Vernünftigen existieren, die Unvernünftigen leben.

Ich nehme mir gleich in meiner ersten Arbeitswoche Urlaub und fliege spontan nach Christchurch, kaufe ihr Auto (das hässlichste Auto, was ich je besessen habe – aber an meinen Mini kommt eh nix ran *seufz* ), übernachte im Gefängnis, lerne Elif kennen und fahre mit ihr gemeinsam zurück nach Queenstown. Die Fahrt dauert 6 Stunden. Oder besser gesagt: vier Tage, wenn man alle 100 Meter anhält. Ich kann es mir leisten – denn mein Chef hat mir gleich vier Tage frei gegeben…

Die-Route

Nach drei Wochen sehe ich endlich Schafe in Neuseeland! 

Gemeinsam fahren wir wortwörtlich über Stock und Stein, durch Bäche und Flüsse, vorbei an Millionen von Schafen, Kühen, Rehen und ähnlichen Freiwild, spielen Tischtennis in mitten der Stadt, essen Kekse bis uns schlecht wird und folgen den Spuren der Herr der Ringe. Ich kann gar nicht beschreiben, wie traumhaft es hier ist.

Nach drei Wochen sehe ich endlich die „Fifty Shades of Green“ Neuseelands.

Es ist verdammt schade, dass du wieder zurück nach Australien gehst, Elif. Ich vermisse dich schon jetzt! Aber wie man so schön sagt: Man sieht sich immer zweimal im Leben… Mindestens!