How is it going?

HÄNGEN GEBLIEBEN IN NEUSEELAND

Hey guys, how is it going? How are you? Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mich über diese für mich sinnfreien Fragen noch aufgeregt, heute sage ich sie jeden Tag…

Wie es mir geht? Blendend! 

Mein Haus.

meinhaus
Zugegeben, nicht Meins – wäre auch zu schön…

 

Mein Auto.

meinauto
Oder besser gesagt, ein Teil davon. Die Landschaft ist dann doch schöner…

 

Mein Board. 

auchmeinboard
Und naja , hier bin nur ich im Schnee, mein Board wartet hinter der Kamera…

 

Ich bin irgendwie in Neuseeland hängen geblieben. Mit einem Rucksack im Handgepäck bin ich hier am 5. August 2017 in Queenstown angekommen. Ich hatte keine großen Erwartungen. Nur eins: Auspacken und für ein Weile nicht mehr einpacken müssen. Und eins kann ich verraten: Das hat sehr gut geklappt. 

Ich besitze mittlerweile ein bisschen mehr als nur ein Handgepäckstück. Wenn ich Neuseeland verlassen muss, bin ich am Arsch! Was kann ich mitnehmen und was muss bleiben? Darüber habe ich mir in den letzten Wochen und Monaten sehr viele Gedanken gemacht. Mein Work & Travel Visum gilt für ein Jahr – 365 Tage. Die habe ich bereits überschritten – und bin immer noch hier! Gott sei Dank! 

Diese eine Entscheidung hat mich verdammt viele Nerven gekostet. Soll ich bleiben? Soll ich gehen? Wie kann ich bleiben? Wohin soll ich gehen? Habe ich noch genug Zeit oder werde ich rausgeschmissen? Eine Achterbahn der Gefühle! Erste Reihe!

Ich könnte einen ganzen Blog-Beitrag nur über diesen Entscheidungs-Prozess schreiben. Einige wissen, wovon ich spreche. Sorry! Sorry für die Zeit, in denen ich euch so viele Nerven geraubt habe.

ABER: Alea iacta es – ich weiß nicht mehr viel von meinem Schul-Latein, aber dass die Würfel gefallen sind, das weiß ich… Und das ist auch gut so. Mit meinem neuen Visum in der Tasche kann ich mich morgen wieder in mein Snowboard-Outfit schmeißen und den Winter in Neuseeland so richtig auskosten.

Heute sind es schon 577 Tage…  Ja, ich zähle immer noch, auch wenn ich schon seit über einem Jahr meine Sachen nicht mehr gepackt habe. Ok, das ist gelogen, aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr…

 

Indonesien

 

SÜDOSTASIEN, ICH BIN ZURÜCK…

Oh mein Gott, wie habe ich mich auf Sonne, Strand, Meer, Hitze, Verkehrschaos und gebratenen Reis gefreut.. Ich kann es kaum glauben, nach 24 Stunden on Tour, bin ich endlich da, wo ich hingehöre – für die nächsten zehn Tage. Aaaaaber erstmal schlafen…

Überglücklich, endlich wieder zu schwitzen, sprinte ich aus dem Bett und rein ins Getümmel. Ich habe keinen Plan, außer Chillen, runterkommen und Kraft tanken für den nächsten großen Meilenstein meiner Reise.

Urlaub vom Urlaub – das ist das Motto für die kommenden Tage!

Ganz schön schwer, will ich die Zeit hier doch auch nutzen… So reise ich doch ein bisschen mehr als zuerst geplant. Von Padangbai gehts direkt per Schnellboot nach Gili Air, eine kleine Insel nur einige Stunden von Bali entfernt. Die Reise mit dem Boot wie immer in Asien langwierig und nie nach Plan, aber ich bin relaxt und übe mich in Geduld.

Gili Air ist super süß, genau nach meinem Geschmack. Keine Autos, alles zu Fuß erreichbar und eine relaxte Atmosphäre überall. Trotz, dass es Hauptsaison ist, ist eigentlich kaum was los – super angenehm. Nachdem ich die Insel nun schon mehrfach umrundet habe wird’s dann auch wieder Zeit fürs Festland.

Bali, ich komme zurück…

…und direkt nach Canggu – hier wird gefeiert bis zum Morgengrauen! Und weiter nach Ubut. Hier gibt’s keinen Strand, da es im Landesinneren liegt, aber es regnet eh mehr als erhofft, viel brauner werde ich nun eh nicht mehr. Ubut ist super schön, ich spaziere ein bisschen umher, gehe essen und mache nicht wirklich viel außer eine Tour auf den Vulkan – so wie ursprünglich geplant. Das Wetter ist leider nicht so der Burner, sodass ich vom Vulkan selbst nicht viel zu sehen bekomme.

Aber Wurscht! In Neuseeland gibts schließlich auch Vulkane! Schnell buche ich noch die ersten zwei Nächte in Queenstown und rein in den Flieger…

 

 

P.S.: Noch eine „Typisch Sara“-Story zum Schluss: An meinem zweiten Strandtag gehe ich an den White-Sand-Beach. Weißer Strand, eine kleine Bucht, kaum Leute – wie in meinen besten Träumen! Ich reiße mir die Klamotten vom Leib und flitze ins Wasser! Die erste Welle erwischt mich gleich richtig: Mein Oberteil verlässt die zu bedeckenden Körperteile und mein Höschen füllt sich mit – ungelogen – einem Kilo Sand. Noch im Wasser, versuche ich schnell wieder alles zurechtzurücken – doch, auf eine Welle folgt die Nächste. Der Sand sammelt sich in den Inlets meines nicht wirklich hochwertigen Bikinis. Ich kann nichts machen außer alles festzuhalten und zurück an den zu Strand laufen. Zum Glück kennt mich hier niemand. Ich bedecke mich mit meinem Sarang (auf dem Handtuch liege ich ja) ziehe unauffällig alles aus, entferne den Sand und ziehe mich gerade rechtzeitig wieder an, bis sich ein Bekannter aus dem Hostel zu mir gesellt… Oh man… Stress pur, kann ich euch sagen!